Entschädigung bei Umbuchungen? Diese Rechte haben Reisende

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Flug überbucht: Das sind Ihre Rechte als Passagier

Flug gebucht, Flieger bereit, doch Ihnen wird die Beförderung verweigert? Der Grund: Es stehen nicht genug Sitzplätze zur Verfügung! Das Airlines Flugzeuge überbuchen ist kein Geheimnis – unangenehm wird es jedoch, wenn man plötzlich selbst betroffen ist und nicht an Bord darf. Warum Airlines überhaupt Flüge überbuchen, welche Rechte Reisende in so einem Fall haben und was am besten zu tun ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Warum überbuchen Airlines Flüge?

Manchmal ist der Flug eigentlich gar nicht überbucht, das Flugzeug muss jedoch kurzfristig gegen einen kleineren Maschinentyp ausgetauscht werden, da die ursprünglich vorgesehene Maschine zum Beispiel einen technischen Defekt hat. In diesem Fall stehen natürlich weniger Sitzplätze zur Verfügung und einige Passagiere können nicht mitfliegen. Häufig werden Flüge jedoch überbucht, um die Flugzeuge optimal auszulasten und sicherzustellen, dass die Maschinen mit möglichst wenig leeren Plätzen abheben. Fluggesellschaften kalkulieren damit, dass nicht alle Passagiere, die ein Ticket gekauft haben, ihren Flug auch tatsächlich antreten. Hierfür werden aufwändige und detailreiche Prognosemodelle genutzt. In den meisten Fällen geht diese Strategie auch auf, doch trotzdem passiert es immer wieder: Es wollen mehr Passagiere ihren Flug antreten als Sitzplätze vorhanden sind. Die Konsequenz: Einige Passagiere müssen am Boden bleiben.

Wie gehen Airlines bei einer Überbuchung vor?

Wenn mehr Passagiere als Sitzplätze zur Verfügung stehen, versuchen Airlines meistens zunächst Freiwillige unter den Passagieren zu suchen, die sich bereit erklären, einen späteren Flug zu nehmen. Den Betroffenen werden in der Regel zusätzliche Extras angeboten, wie etwa ein Upgrade in die nächsthöhere Klasse, ein besonderes Bord-Menü oder Bargeldauszahlungen. Auch die Erstattung des Ticketpreises ist möglich.
Finden sich jedoch keine Freiwilligen, liegt die Wahl bei der Fluggesellschaft.

Steht Reisenden in solchen Fällen eine Entschädigung zu?

Passagiere, die gegen ihren Willen nicht befördert wurden, haben Anspruch auf eine Ausgleichszahlung von bis zu 600 € pro Person! Wir helfen Ihnen gerne dabei, Ihren Anspruch gegenüber der Fluggesellschaft durchzusetzen.

Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach der zurückgelegten Flugdistanz und ist nicht abhängig vom Ticketpreis. Ab einer Verspätung vom mindestens 2 Stunden am Zielort, haben Sie Anspruch auf eine Ausgleichszahlung von der Airline. Wie viel Geld Sie von der Fluggesellschaft fordern können, richtet sich nach der Länge der Flugstrecke und ist in der Fluggastrechteverordnung klar geregelt:

- Unter 1.500 km: 250 Euro

- 1.500 bis 3.500 km: 400 Euro

- Über 3.500 km: 600 Euro

Anspruch auf Betreuung und Verpflegung durch die Airline

Ab einer Verspätung von zwei Stunden haben Reisende Anspruch auf Verpflegung und Betreuungsleistungen. Angemessen zur Wartezeit müssen Fluggesellschaften Mahlzeiten und Erfrischungen bereitstellen. Häufig werden Gutscheine ausgestellt, die am Flughafen eingelöst werden können. Kommt die Fluggesellschaft dieser Pflicht nicht nach, müssen sich Reisende selbst versorgen. Die gute Nachricht: Sie können die Rechnungen für die Ihnen zusätzlich entstanden Kosten später bei der Airline einreichen. Weitere Informationen zu Zusatzkosten finden Sie hier.

Ebenfalls ab zwei Stunden Verspätung muss die Airline Passagieren ermöglichen zwei Telefonate zu führen oder zwei E-Mails schreiben. Kann der Flug erst am nächsten Tag starten, haben Fluggäste Anspruch auf eine Unterbringung im Hotel inkl. Transfer. Bei Verspätungen von mehr als 5 Stunden können Reisende vom Beförderungsvertrag zurücktreten und sich die Ticketkosten erstatten zu lassen. Der Anspruch auf eine Ausgleichszahlung wird davon nicht beeinflusst, die Ausgleichszahlung steht Ihnen also weiterhin zu.

Wichtig: Es ist zu beachten, dass sämtliche Ansprüche verfallen, sobald Sie sich vor Ort mit der Fluggesellschaft einigen. Einen Gutschein als Entschädigung müssen Sie nicht akzeptieren. Übrigens: Die Forderungen gegenüber Fluggesellschaften können bis zu drei Jahre nach dem Vorfall geltend gemacht werden.

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